- Einführung
- Thematik
- Glossar
Entwicklung
Digitale Übertragung auf Verbindungsleitungen zwischen Umschalteinheiten der
Telefongesellschaften, das sind die sog. Switches, gibt es eigentlich schon seit den 60er
Jahren. Heute beruhen nahezu alle diese Verbindungen auf digitaler Übertragungstechnik.
Letztlich bleiben nur die Leitungen zu den Kunden auf analoger Basis. Aufgrund zunehmender
Vernetzung von Computern bemühte man sich dann in den 80er Jahren um ein einheitliches
digitales Netz zur Sprach- und Datenübertragung. Das Ergebnis dieser Bestrebungen ist die
Technologie ISDN. Die Standardisierung dieser erfolgte unter der Leitung der ITU (International
Telecommunications Union), auch als CCITT (International Telephone and
Telegraph Consultative Committee) bekannt, einer Organisation der United Nations. Die
Grundlage für diese Standardisierung bilden Richtlinien aus dem Jahre 1984 (CCITT
Recommendation I.120).
Grundlagen
ISDN steht für Integrated Services Digital Network,
woraus man auf einen Anspruch auf vielfältige Verwendbarkeit dieser Technologie und ihrer
streng digitalen Umsetzung schließen kann. Eine ISDN-Leitung besteht grundsätzlich aus
einem Signalkanal (D(ata)-Channel) und mehreren Datenkanälen (B(earer)-Channels). Die
Bandbreiten der unterschiedlichen Kanäle sind hier abhängig vom jeweiligen
Landesstandard. Informationen dazu findet man auf den Internetseiten lokaler
Telefongesellschaften. Der Signalkanal übernimmt dabei die Protokollierung bzw. Steuerung
der Verbindung. Übertragen wird damit z.B. die Identität des Anrufers und um welche
Dienstekennung (Art des rufenden Gerätes) es sich handelt, so daß beispielsweise kein
Modem mehr fälschlicherweise mit einem Telefon verbunden wird. Mit Hilfe der Datenkanäle
werden dann die eigentlichen Informationen transportiert. Prinzipiell bieten die
Telefongesellschaften zwei mögliche Anschlussarten für ISDN:
a) Basisanschluß (Basic Rate Interface):
- ein Signalkanal a 16Kbps
- zwei Datenkanäle a 56/64Kbps
- Verwendung: Fax, Telefon und PC
b) Primärmultiplexanschluß (Primary Rate Interface):
- ein Signalkanal a 56/64Kbps
- 23/30 Datenkanäle a 56/64Kbps
- Verwendung: Verbindung mehrerer LAN, Digital Information Provider, Telefonnetze
größerer Unternehmen, Integration von LAN in WAN.
Vorteile
Hierbei sind vorrangig vier Punkte anzuführen (bzgl. Basisanschluß):
- mögliche Datendurchsatzraten von bis zu 128 Kbps, die sich bei der kombinierten
Verwendung von zwei Datenkanälen aus deren Einzelkapazität von 64 Kbps ergeben
- gleichzeitige Verwendung von zwei ISDN Geräten, wobei jedem der beiden ein Datenkanal
zugewiesen wird
- sehr schneller Verbindungsaufbau aufgrund des separat geführten Signalkanals, über
welchen die komplette Protokollierung abgewickelt wird
- durch die digitale Übertragung von Daten kann eine hohe Qualitätssicherheit dieser
garantiert werden.
S0-Bus (Basisanschluß)
Ein NTBA () bildet den Abschluß der Leitungen des ISDN-Netzes der jeweiligen
Telefongesellschaft (auf der Seite des Kunden). An diesem befinden sich mehrere
Anschlußbuchsen, an die man ISDN-fähige Geräte anschließen kann. Die Integration von
alten analogen Geräten gelingt unter Verwendung eines a/b-Wandlers, der analoge Signale
in digitale transformiert und umgekehrt. Leider ist die Länge der ISDN-Anschlußkabel auf
10m beschränkt, so daß logischerweise keines dieser Geräte mehr als 10m vom NTBA
entfernt sein kann. Zur Lösung dieser Problematik besteht die Möglichkeit des Verlegens
eines sogenannten S0-Busses, bestehend aus einem 4-adrigen Kabel. Bedingung ist jedoch,
daß sich alle an diesem Bus angeschlossenen Geräte hintereinandergereiht an einem Strang
befinden. Nicht erlaubt sind deshalb Stern- und Ringtopologien sowie Verzweigungen.
Außerdem ist zu beachten, daß die Enden des S0-Busses einer Terminierung unterliegen
müssen, die durch zwei AW (AbschlußWiderstände) realisiert wird. Der NTBA
kann, wenn notwendig, auch als AW fungieren. Allgemein werden zwei Varianten der
Busverkabelung umgesetzt, welche weiter unten erläutert werden. Die Begriffe interner
und externer S0-Bus sollen nicht unerwähnt bleiben. Beide kann man durch die Art der
Kommunikation zwischen zwei angeschlossenen Geräten, falls diese überhaupt möglich ist,
charakterisieren. Der Bus, an dem auch der NTBA angeschlossen ist, wird als externer
bezeichnet. Kommunizieren z.B. zwei Telefone über diesen, werden dafür Ortsgebühren
berechnet. Befindet sich am externen Bus (zusätzlich zu den normalen Geräten oder auch
alleinstehend) eine ISDN-TK-Anlage (TeleKommunikationsanlage), die wiederum
den externen Bus weiterführt, so bezeichnet man den durch die ISDN-TK-Anlage aufgebauten
Bus als einen internen. Am internen Bus können, abhängig von der Kapazität der
ISDN-TK-Anlage, mehrere Geräte angeschlossen werden. Die Kommunikation unter diesen
Geräten erfolgt dann ohne Verwendung der Kanäle zur Vermittlungsstelle, somit fallen
keine Gebühren an. An eine Analog-TK-Anlage können auch direkt alte analoge Geräte
angeschlossen sein, ohne daß dafür ein a/b-Wandler eingesetzt werden muß. Diese
Funktionalität übernimmt die Analog-TK-Anlage. Kombinierte TK-Anlagen, deren Spektrum
ISDN und analoge Übertragung umfasst, sind auch erhältlich.

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a) Kurzer passiver S0-Bus
Zeichnet sich durch eine maximale Anzahl von 12 IAE (ISDN-AnschlußEinheiten)
aus, an denen aber nur 8 TE (TeilnehmerEndgeräte) angeschlossen sein
dürfen. Die Länge des S0-Busses liegt dann bei höchstens 200m. Diese Angaben gelten
für die Terminierung sowohl über zwei Abschlußwiderstände, als auch über die
Kombination NTBA/Abschlußwiderstand.
b) Erweiterter passiver S0-Bus
Möglich sind bei dieser Konstellation 4 IAE, die jedoch voll - also mit 4 TE - belegt
werden können. Die maximale Länge des S0-Busses kann dadurch um 300m auf 500m erweitert
werden. Lediglich der Abstand zwischen der ersten am Bus befindlichen IAE, die sozusagen
direkt auf den NTBA folgt, und dem AW ist auf 50m beschränkt. Sinnvoll ist diese
Variante, wenn zwischen NTBA und den IAE eine größere Distanz zurückzulegen ist. Um
dieses Problem zu vermeiden, kann auch die Leitung der Telefongesellschaft zum NTBA
verlängert werden, woraus ein kürzerer S0-Bus resultiert.
Protokolltypen
a) Protokolle für den Signalkanal
| Bezeichnung |
Einsatzgebiet |
| 1TR6 |
Deutschland |
| TPH 1962 |
Australien |
| 5ESS |
USA (AT&T) |
| E-DSS1 |
Euro-ISDN-Protokoll |
| VN4 |
Frankreich |
| INS-Net 64 |
Japan, Hongkong |
| NI |
USA (National ISDN 1) |
b) Protokolle für den Datenkanal
| Bezeichnung |
Beschreibung |
| HDLC |
|
| V.110 |
Rate Adaption (Europe) |
| V.120 |
Rate Adaption (USA) |
| V32.bis |
analoge Verbindungen über ISDN |
| V34.bis |
analoge Verbindungen über ISDN |
| X.25 |
Standard |
| X.75 |
Standard |
Aufbau und Funktion eines ISDN-Adapters (Basisanschluß)
Es gibt zwei verschiedene Typen ISDN-Adapter: aktive (intelligente) und passive.
Intelligente Karten verfügen über einen DSP (Digital Signal Processor),
welcher den Vorteil mit sich bringt, daß die Protokollabarbeitung nur teilweise vom
Prozessor des Rechners übernommen werden muß. Bei passiven Adaptern hingegen muß die
gesamte Protokollierung durch den Systemprozessor erfolgen, was einen nicht unerheblichen
Rechenaufwand mit sich bringt. Der nachfolgende Inhalt bezieht sich auf den aktiven
ISDN-Adapter DIVA Pro 2.0 (Eicon.Diehl) beziehen:
a) Aufbau
- Busformate: ISA, PCI
- Schnittstellen: S0 (RJ45), Voice Interface
- Prozessor: Digitaler Signalprozessor (133 MHz, 33 MIPS)
- Speicherausstattung: 80Kb
- Plug&Play: wird unterstützt
- Stromsparmodus: wird unterstützt
- Trace für B- und D-Kanal: wird unterstützt
Bemerkungen: Um ohne jegliche Konfiguration der Hardwareressourcen auszukommen, muß
zusätzlich zum Adapter auch das Betriebssystem Plug&Play unterstützen. Die
hardwaremäßige Integrierung einer Überwachung (Trace) der Kanäle kann bei Problemen
hervorragend zur Bestimmung deren Ursache(n) eingesetzt werden. An das Voice Interface
(auch als POTS Option bezeichnet) können über a/b-Wandler (max. zwei Anschlüsse)
folgender Gerätetypen angeschlossen werden: Telefon (Mehrfrequenzwahlverfahren), Fax und
Anrufbeantworter.
b) Funktion (Treiberkomponenten)
Bemerkungen: Der PnP-Enabler konfiguriert die Hardware des ISDN-Adapters. DIMAINT
(Eicon.DIehl MAInteNance Tools) bilden die Grundlage für eine
Fehlerbeseitigung, indem sie fortlaufend alle Ereignisse auf der Karte in deren Speicher
schreiben. Für die Abarbeitung der Protokolle der beiden Kanaltypen ist der
Protokolltreiber verantwortlich. Die Karte unterstützt die verschiedensten
länderspezifischen Protokolle. DIDD (Direct Interface Device Driver)
stellt das IDI (ISDN Direct Interface) bereit. Der CAPI-Treiber (Common
ISDN Application Programming Interface) baut die
plattformübergreifend standardisierten Applikationsschnittstellen auf. Parallel zum CAPI
können zusätzliche Schnittstellentreiber verwendet werden.
allg. Methoden des Multiplexing
Das zeitgleiche Zusammenlegen von mehreren Kanälen auf eine Leitung wird als
Multiplexing verstanden. Im folgenden sind die verschiedenen Arten beschrieben:
a) Frequenz-Multiplexing (Frequency Division Multiplexing):
Wurde erstmals 1930 verwendet. Bei diesem Verfahren werden die analogen Signale der
verschiedenen Kanäle auf unterschiedliche Trägerfrequenzen einer Leitung aufmoduliert.
Jeder Kanal erhält eine andere Frequenz. Um Überlagerungen bzw. Störungen zu vermeiden,
müssen gewisse Abstände zwischen den einzelnen Frequenzbändern eingehalten werden. Dies
limitiert natürlich die Bandbreite. Nach erfolgter Übertragung werden die Signale durch
Demodulation wieder getrennt.
b) Zeit-Multiplexing (Time Division Multiplexing):
Wird seit 1970 (Beginn der Digitalisierung des Telefonnetzes) eingesetzt. Im Gegensatz zum
Frequenz-Multiplexing werden die ankommenden Signale eines Kanals via
Analog-Digital-Wandler digitalisiert und in kleinere Einheiten zerteilt, die dann
stückweise jeweils mit Einheiten anderer Kanäle übertragen werden. Am Ziel angekommen
werden die einzelnen Einheiten wieder zusammengesetzt und in analoge Signale
zurückgewandelt. Vorteilhaft ist bei dieser Methode, daß Mindestabstände jeglicher Form
nicht mehr zu berücksichtigen sind. Somit hat eine solche Übertragung eine wesentlich
höhere Datendurchsatzrate aufzuweisen als bspw. eine Übertragung auf Basis des obigen
Verfahrens. Zudem lassen sich digitale Signale durch sogenannte Regeneratoren
(Repeater)
auffrischen, womit das Problem des Nachlassens der Qualität der Daten nach längeren
Übertragungswegen gelöst ist. Generell wird beim Zeit-Multiplexing zwischen den im
folgenden beschriebenen beiden Verfahren unterschieden:
- Synchrones Zeit-Multiplexing
Dieses Verfahren (es findet bei ISDN Verwendung) bewirkt einen konstanten Datenstrom auf
einem für die Dauer der Verbindung festen Kanal. Dieser resultiert aus dem
gleichmäßigen Aufteilen des Datenstromes in Übertragungsrahmen (frames). Ein
Übertragungsrahmen enthält Daten jedes eingehenden Kanals aus einer Zeiteinheit,
gleichgültig ob während dieser Periode Packete zu übertragen waren oder nicht. Jedem
Kanal wird dafür ein Zeitschlitz (slot) innerhalb des Übertragungsrahmens zugeordnet.

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- Asynchrones Zeit-Multiplexing
Datenströme auf Verbindungen zwischen mehreren Rechnern weisen leider keine stetigen
Datenmengen auf, wie sie z.B. beim Telefonieren der Fall sind. Solche Datenströme haben
in erster Linie eine ungünstige Eigenschaft: das Fluktuieren. Verwendet man dafür das
synchrone Zeit-Multiplexing, wird man in jedem Fall die vorhandene Bandbreite verkleinern,
da auch Freiräumen auf eingehenden Kanälen Zeitschlitze zugeordnet werden (siehe oben).
Stattdessen werden die ankommenden Packete mit Kanalnummern versehen und aneinandergereiht
versendet, wobei keine bestimmte Ordnung vorgesehen ist. Freiräume können somit von
anderen Kanälen genutzt werden.
Inverse Multiplexing
Werden schnelle Verbindungen mit sehr großer Bandbreite benötigt (mehr als
56/64Kbps), besteht die Möglichkeit mehrere Datenkanäle zu einer sogenannten Big Pipe
zusammenzulegen, was den Vorteil birgt, daß die gesamte Pipe wie ein einzelner Datenkanal
behandelt werden kann. Hierfür werden folgende drei Methoden verwendet:
a) Bonding:
Bonding (Bandwidth ON Demand INteroperability Group)
ist die wohl gebräuchlichste Methode. Sie ist außerhalb der ISDN-Architektur
implementiert, sodaß lediglich die Endpunkte einer solchen Verbindung diese als Ganzes
betrachten können, für das ISDN-Netz jedoch gibt es dabei nur seperate Verbindungen.
Unterstützt werden bis zu 63 kombinierte 56/64Kbps-Datenkanäle.
b) Multilink PPP:
Die zweite Methode, Datenkanäle zusammenzulegen, ist Multilink PPP, die jedoch nur bei
IP-Verbindungen (Internet Protocol) Verwendung findet. Durch den PPP-Standard ist es
ebenso möglich mehrere seperate physikalische Verbindungen als einzelne logische
zusammenzufassen. Wie auch beim Bonding arbeitet diese Methode außerhalb der
ISDN-Architektur.
c) Multirate Service:
Die neueste, aber teuerste Methode, die vor allem bei Primärmultiplexanschlüssen
verwendet wird. Im Gegensatz zu den beiden oben beschriebenen kann hiermit eine einzelne
Verbindung "beliebiger" Bandbreite (n mal 56/64Kbps) innerhalb des ISDN-Netzes
bereitgestellt werden.
Switching
Die Art und Weise, wie Daten durch ein Netzwerk geleitet werden, wird als Switching
(Verteilen) bezeichnet. ISDN implementiert dabei hauptsächlich zwei unterschiedliche
Methoden:
a) Circuit-Switching:
Hierbei wird eine stetige Verbindung (Circuit) zwischen rufendem und gerufenem Gerät
aufgebaut. Die verwendete Kapazität kann jedoch nicht mit anderen Verbindungen geteilt
werden. Sie ist erst wieder verfügbar, wenn die Verbindung getrennt wurde. Diese Methode
ist dann sinnvoll, wenn Daten ohne Verzögerung zum Empfänger gelangen sollen (z.B.
Sprache). Leider stellt man hierbei im allgemeinen mehr Kapazität zur Verfügung als für
die Verbindung notwendigerweise gebraucht wird, da die durchfließende Datenmenge
keinesfalls konstant bleibt.

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b) Packet-Switching:
Im Gegensatz zum Circuit-Switching wird die zu versendende Datenmenge in einzelne
Einheiten (Packets) aufgetrennt. Außerdem werden in jede Einheit noch zusätzliche
Informationen wie Sender, Empfänger und Angaben dazu, an welcher Stelle der zu bildenden
Datenmenge die jeweilige Einheit einzufügen ist, integriert. Verteiler (Switches)
innerhalb des Netzes entscheiden (abhängig von der Auslastung der an sie angeschlossenen
Leitungen) welchen Weg die zu übertragende Einheit nehmen wird. Es wird zu keiner Zeit
eine direkte, stetige Verbindung aufgebaut. Das bedeutet auch, daß die einzelnen
Einheiten unterschiedliche Wege zum Empfänger zurücklegen können. Vorteilhaft bei
dieser Methode ist die enorme Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Diese
bezahlt man jedoch mit einer verzögerten Datenübertragung aufgrund differierender
Durchsatzraten. Somit ist es nicht unbedingt sinnvoll, beispielsweise Sprach- und
Videodaten auf diese Art und Weise transportieren zu lassen.

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Rate Adaption
Wenn Daten eines analogen Modems, welches bspw. eine Bandbreite von 33Kbps
aufweist, über ISDN transportiert werden sollen, müssen diese in den 64Kbps-Datenstrom
des B-Kanals eingebunden werden. Dieser Vorgang wird als Rate Adaption bezeichnet. Die
gebräuchlichsten Standards dafür sind V.110 und V.120, wobei V.120 deutliche Vorteile
gegenüber dem älteren Protokoll hat. Ein wichtiger ist dabei die Unterstützung einer
Fehlerkorrektur. Beide Protokolle unterstützen das Multiplexing mehrerer Datenströme
kleinerer Bandbreite. Allgemein wird V.110 für synchrone und V.120 eher für asynchrone
Datenmengen verwendet. Bem.: Die Umwandlung der analogen Signale des Modems in digitale
erfolgt mittels eines a/b-Wandlers.
1TR6 - Protokoll für D-Kanal
5ESS - Protokoll für D-Kanal
B(earer)-Channel - Datenkanal (B-Kanal)
Big Pipe - aus mehreren Datenkanälen zusammengesetzte Leitung
Bonding - Art des Multiplexings
BRI - Basic Rate Interface - Basisanschluß
CAPI - Common ISDN Application Programming Interface - standardisierte
Applikationsschnittstelle
CCITT - International Telephone and Telegraph Consultative Committee
D(ata)-Channel - Signalkanal (D-Kanal)
DIDD - Direct Interface Device Driver - Treiber für IDI
DIMAINT - Eicon.Diehl Maintenance Tools
DSP - Digital Signal Processor
E-DSS1 - Protokoll für D-Kanal
Frames - hier Übertragungsrahmen
HDLC - Protokoll für B-Kanal
IAE - ISDN Anschlußeinheit
IDI - ISDN Direct Interface
INS-Net 64 - Protokoll für D-Kanal
ISDN - Integrated Services Digital Network
ISDN-Adapter - aktive (intelligente) und passive Adapter (Unterschied: DSP)
ITU - International Telecommunications Union
LAN - Local Area Network - lokales Netz
Multilink PPP - Art des Multiplexings
Multiplexing - Frequenz- und Zeit-Multiplexing
Multirate Service - Art des Multiplexings
NI - Protokoll für D-Kanal
NTBA -
PnP - automatische Vergabe von Hardwareresourcen
PnP-Enabler - realisiert PnP
POTS - Plain Old Telephone System
PRI - Primary Rate Interface - Primärmultiplexanschluß
Rate Adaption - Einbindung kleinerer Bandbreite in größere
S0-Bus - interner und externer S0-Bus
Slots - hier Zeitschlitz
Switches - Verteiler
Switching - Circuit- und Packet-Switching
TE - Teilnehmerendgerät (z.B. Telefon, Fax, Modem)
Terminierung - hier Busabschluß durch Widerstände
TK-Anlage - Telekommunikationsanlage
TPH 1962 - Protokoll für D-Kanal
Trace - Überwachung, Beobachtung
V.110 - Protokoll für B-Kanal
V.120 - Protokoll für B-Kanal
VN4 - Protokoll für D-Kanal
Voice Interface - Schnittstelle des ISDN-Adapters
WAN - Wide Area Network - standortübergreifendes Netz
X.25 - Protokoll für B-Kanal
X.75 - Protokoll für B-Kanal
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